Der Anlass

Farbschmierereien verunstalten zunehmend das Erscheinungsbild unserer Stadt. Sprühereien an Fassaden, Straßenbahnen oder Zügen sind für immer mehr Menschen nicht nur ein ästhetisches Ärgernis, sie verursachen auch einen erheblichen finanziellen Schaden. Nach Schätzungen des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins ist in der Vergangenheit allein in Köln bisher ein Sachschaden von mehr als 50 Millionen Euro allein durch Farbsprühereien an privatem Hauseigentum entstanden. Nicht entfernte Sprühereien erwecken beim Betrachter den Eindruck eines rechtsfreien und verwahrlosten Raumes, die objektiv und subjektiv Einfluss auf die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger haben. Mit dem Zusammenschluss in der Kölner Anti Spray Aktion wollen namhafte Institutionen dieser Stadt, sowie die Polizei Bundesgrenzschutz und die Stadt Köln selbst diesem Phänomen entschlossen entgegentreten. Dabei geht es nicht um die Diskussion, ob es sich bei „Graffiti“ um Kunst handelt, sondern um die schlichte Tatsache, dass jede Farbschmiererei auf fremdem Grund eine Eigentumsverletzung und damit eine rechtswidrige Handlung darstellt, die es nicht länger zu tolerieren gilt.

Das Ziel

Ziel von KASA ist die Herbeiführung eines Bewusstseinswandels in der Bevölkerung. Viel zu lange wurde diese Art von Eigentumsverletzung hingenommen. Finden Farbschmierereien keine Toleranz mehr, dann werden sie mehr und mehr aus dem Stadtbild verschwinden. Mit dem Rückgang von Farbsprühereien , sei es auf Gebäuden oder auch auf Straßenbahnen und Zügen fühlen sich dann die Kölner Bürgerinnen und Bürger in ihrer Stadt auch wieder ein Stück sicherer. Köln erhält ein Stück Lebensqualität zurück.

Entfernung von Farbsprühereien

Der Weg

KASA informiert und klärt auf. Sowohl für geschädigte Eigentümer als auch für interessierte Bürger ist die Kölner Anti Spray Aktion ein ständiger Ansprechpartner in Sachen Farbsprühereien. Mit den Schlagworten „Alarmieren, Anzeigen und Beraten lassen“ gibt KASA Tipps zu Reinigungsmethoden, klärt über das richtige Verhalten bei Schädigung durch Farbsprühereien auf und setzt sich mit Erfolg für mehr Zivilcourage bei der Bekämpfung der Straftaten ein. Unterstützt werden die Bemühungen der Kölner Anti Spray Aktion durch die gemeinsame Ermittlungsgruppe Farbe des Polizeipräsidiums Köln und des Bundesgrenzschutzinspektion Köln, die sich allein der Bekämpfung von Straftaten durch Farbschmierereien widmet. KASA setzt sich besonders für die umgehende Entfernung von Farbsprühereien ein. Je schneller diese entfernt werden, um so geringer ist die Quote der neuerlichen Beschmierung sowohl des betroffenen als auch umliegender Gebäude. In Zusammenarbeit vor allem mit Schulen und Jugendeinrichtungen ist KASA Auch in der Prävention tätig. Aber auch die Eltern und Erziehungsberechtigten müssen bei der Vermittlung von Werten wie „Recht und Unrecht“ vermehrt in die Pflicht genommen werden.